Dunkle Dornen

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 Ladenaufbau des brodelnden Tiegels

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Marsaili
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BeitragThema: Ladenaufbau des brodelnden Tiegels   Mo Jun 25, 2012 3:58 am




Mara steht nun mit dem Schlüssel in der Hand in dem leeren Ladenraum. Es duftet nach frischem verarbeiteten Holz. Nachdenklich streicht sie mit ihrer Hand über die frisch geschleifte Theke, diese sich weich anfühlt vom Schmirgeln. Nicht dass Mara etwas gegen raues hartes hätte, aber es ist gut so sagt sie sich.

Ihr Blick wandert umher, die Regale hinter dem Thresen fallen ihr als nächstes auf.
„ da ist viel Stauraum….“ Nachdenklich nickend. Sie schaut sich weiter um, wandert nach oben über die Treppe, blickt sich abermals um, den Zeigefinger immer wieder in der Luft wippend, um sich alles gut einzuprägen.

Nach eingehender Beurteilung und Musterung, eilt sie wieder nach unten, schnappt sich den Schüssel der auf dem Tresen lag, klemmt sich diesen hastig zwischen die Zähne während sie aus dem Haarwirrwarr ihrer Perücke einen eiligen Zopf bindet, und ebenso eilig den Gugel dann ins Gesicht zieht.

Nach intensiver Prüfung ob die Tür auch wirklich zu ist, steuert sie auch schon den Schneiderladen am Kanal auf. Dort angekommen, beäugt sie erstmal die dort angebotene Ware.
Ein mitternachtsblauer und ein heller Stoff mit silbrigem Schimmer stechen ihr gleich ins Auge. „Runenstoff“ wirft die kleine nicht viel größere Verkäuferin in den Raum.“ Hmm gut…., von beiden je 20 Meter….“ Weiter erklärte Mara ihr ausführlich in welchen Stücken sie diese haben möchte.
Die Verkäuferin wirft ihr noch einen „wollen sie eine ganze Lagerhalle damit einkleiden“ Blick zu. Mara schmunzelt nur knapp, auf ihre arrogante Art wie üblich. Zufrieden greift sie dann nach ihrem prallgefüllten Lederbeutel. Mit ein wenig Trinkgeld versehen knallt sie der Verkäuferin ein paar Münzen auf den Tisch.
„ Braucht ihr noch lange dafür?“ zwitschert Mara ihr gehässig herüber, diese schon voll damit beschäftigt die Stoffstücke zuzuschneiden, und den Stoff abzumessen.

„ Auch gut, ich komme dann nachher wieder und hole es ab…“ während sie schon an der Türschwelle steht, gleich Richtung Zwergenviertel eilend.

Dort angekommen, zwischen Rauch und viel Gestank, sich der Hitze der Schmiede nähernd, wendet sie sich an ihren Stammschmied, dieser sie schon mit zusammengekniffenen Augen musternd betrachtet.

Ihr wird etwas zusammenhangsloses in den nach Russ und Metallstinkenden Bart genuschelt, Mara nickt nur zustimmend. Sie scheint dieses Gebrabbel wohl schon gewohnt zu sein.

„ Ich habe Gold für dich…“ auf ihre abermals übliche arrogante Art. Wieder ein wirres brummendes Nuscheln, was von Mara mit einem „ natürlich nicht geschenkt! „ erwiedert. „ ich brauche Halterungen für Waffen, mit Schlössern dran, und Ketten,“ arrogant fährt sie fort.“ Gegen Langfinger, damit man beim Zeigen und Verkauf diese erst aus den Verankerungen aufschließen muss.“ Deswegen habt ihr keinen Mann….“ Etwas deutlicher nun ertönt es aus den Tiefen des Zwergenbartes.
Mara brummt nur etwas verärgert zurück. Beide verständigen sich noch kurz mit einem Nicken und diversen Handzeichen, während Mara sich auch schon auf den Weg macht.

Es wird an dem Weingeschäft und an dem Blumengeschäft haltgemacht, in der sie sich mit Weinen und Blumen sowie Kräutern eindecken lässt, noch kann sie alles gut halten. Außer die beiden Weinkisten….
Vor dem Weinladen spielt ein junger Bursche mit ein paar Steinen, seine Kleidung sagt ihr dass ein paar Münzen ihm sicherlich gutheissen würden.
Mit ihren Sachen beladen, im Schlepptau den Jungen der vor Freude über das Verdiente ihr eifrig hinterherhetzt wieder Richtung Laden steuert.
Mit ihrer typischen tollpatschigen Art lässt sie erstmal ihr Pack einfach neben der Tür fallen, während sie dem Jungen noch einen warnenden Blick zuwirft, er solle ihr nicht gleichtun mit den Weinkisten. Mit eingesenktem Kopf stellt er sie ihr sachte ab und wartet geduldig auf seinen Sold.
Gutbezahlt wie üblich schickt sie ihn wieder weg, eifrig unhändig Sack und Pack in den Laden abstellend. Leichter Schweißfilm macht sich auf ihrer Stirn breit, wenn sie auch Wüstenluft gewohnt ist, Solche Arbeit nicht wirklich….

Wieder mit gut abgeschlossenem Laden steuert sie den Schneiderladen sowie ihren Stammschmied an, um auch die dort bestellten Waren auf ihren dürren Armen zu türmen und umzuhängen.

Hastig eilt sie damit schwankend Richtung Altstadt, schon will sie in die kleine Gasse zu dem Laden einschwenken sieht sie das Schild des Schweins verführerisch in der Sonne glitzern. „ nur ein Glas wird doch wohl vergönnt sein…“ zischt sie eher zu sich selbst. An dem kleinen Tisch unter der Treppe entläd sie erstmal alles scheppernd, lauter ging es wohl wirklich nicht.
Wohlig lächelt sie, als sie ihr bekannte Gesichter sieht, und bestellt sich eifrig noch kurz Glenn zunickend ein Glas Rum, ächzend lässt sie sich dann einfach auf ihren schon abgesessenen Holzstuhl fallen.
Nach kurzem Gespräch mit Zaq die sie doch in ihrer Pause erwischt hat und Glenn der sich das schmunzeln nicht verkneifen konnte, hastet sie dann doch zum Laden, diesmal Zaq und John im Schlepptau denen sie ein wenig oder ein wenig mehr Gepäck aufschwatzen konnte.

Bei dem zu Berge tümmelnden Waren und Kisten, flüchteten John und Zaq aber alsbald hinaus, um Mara mit ihrer Ehre alles einzuräumen allein zulassen.

Den Laden wieder gutabgeschlossen von innen, macht sie sich an die Arbeit.
Samtig weiche Stoffe werden in die Regalschächte gelegt,bis aus allen Regalräumen es mitternachtsblau herausschimmert, umsäumt von duftendem frischem Holz. Der Tresen wird in silbrigschimmernden Runenstoff gehüllt, kleine Holzschächte für die verschiedenen Kräuter verziert.

Die leere Wandseite wird von einem gutbezahlten Zwerg mit Halterung aus dunklem leicht glänzenden Metall versehen, an diese leichte aber dennoch feste Ketten mit kleinen Schlössern befestigt werden. Die Schlüssel dafür wandern unauffällig in Mara`s Umhangsfalten.

Alkoholflaschen, kleine und große Dolche, Kräuter und diverse andere Waren landen Stück für Stück an ihrem vorgesehenen Platz. Kleine Pergamenttütchen werden für die Kräuter mit einem kleinen abgestempelten Symbol eines Tiegels zurechtgelegt, Kleine und größere Tabakkästchen ebenfalls auf dem Tresen platziert, Zigarren und handgearbeitete Pfeifen in dem Regal an dem Tresen, sowie duftende kleine Kekstüten.
Die Kisten und Beutel verstaut Mara in den beiden vorgesehenen Lagerräumen.
Welche in den ersten Lagerraum, und die diverse andere sowie 3 Stuhlhocker in dem zweiten Lagerraum für „ spezielle Verkäufe….“
Kleine Vasen mit Blumen wandern an ihre ebenfalls vorgesehenen Plätze, auf dem Treppengeländer gut befestigt, sowie an der Theke.


Erschöpft nippt sie kurz an ihrer eigenen speziellangefertigen Pfeife, die schon leicht abgenutzt ist, und wendet sich nach gutabgeschlossenenem Laden in die frische Nachtluft, auf dem Weg gen Eisenschmiede, wo sie dort nicht nur kleine letzte Besorgungen macht sondern sich ein wenig Nachtruhe in ihrem schön zurechtgemachten Bett verschafft. Ebenfalls gut abgeschlossen genießt Mara ihre etwas längere zweite Pause.
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